Monday, February 20, 2006

Zur Zusammenarbeit zwischen Al Qaeda und dem Iran

Es überrascht nicht, dass es starke Verbindungen zwischen dem iranischen Regime und Al Qaeda gibt. Dennoch sollten diese nicht vergessen werden, wenn es darum geht über das iranische Atomprogramm nachzudenken. Die größte Gefahr besteht eben darin, dass die Mullahs im Iran solche Waffen an Terrororganisationen weiterleiten könnten. Der Weeklystandard berichtete heute über diese Verbindungen.

"Iran beherbergt weiterhin höhere Al-Qaeda-Führer, die wegen der Morde im Zusammenhang den Anschlägen auf [amerikanische] Botschaften 1998 [...] gesucht werden. Wir haben wiederholt dazu aufgerufen, diese Terroristen an die [Vereinigten Staaten auszuliefern [...]. Wir glauben, dass Mitglieder von Al Qaeda und ähnlichen extremistischen Gruppen, den Iran weiterhin als sicheren Hafen und Knotenpunkt benutzen, der ihre Operationen erleichtert."

Dies sagte ein hoher Vertreter des State Departments in einer Rede in Washington am 30. November. Die Behauptungen des Unterstaatssekretärs für politische Angelegenheiten, R. Nicholas Burns, waren nichts neues. Diese Unterstützung hat seit dem Fall der Taliban nicht abgenommen.

[...] In den Jahren der Taliban-Herrschaft, erlaubte Teheran Al Qaeda-Mitgliedern, einige der zukünftigen Flugzeugentführer vom 11. September eingeschlossen, die Durchfahrt durch iranisches Territorium auf dem Weg von und nach Afghanistan. Bis zum heutigen Tag ist ein großer Teil der noch vorhandenen Al Qaeda Führer im Iran ansässig und genießt den Schutz der Revolutionären Garden.

[...] Es ist also nicht überraschend, dass der 9/11 Commission Report die iranische Verstrickungen mit Al Qaeda bis in die frühen 1990er Jahre zurückverfolgt. "In den späten 1991er oder frühen 1992er Jahren", stellt das Gutachten fest, "führten Diskussionen zwischen Al Qaeda und iranischen Funktionären im Sudan zu einer informellen Vereinbarung zu kooperieren und Unterstützung -- wenn auch nur Ausbildung -- für Aktionen gegen Israel und die USA bereitzustellen. Kurze Zeit später reisten höhere Al Qaeda Funktionäre und Ausbilder in den Iran um eine Sprengstoffausbildung zu erhalten."

[...] Nach dem Anschlag auf die USS Cole im Jahr 2000, unternahm der Iran dem 9/11 Report zufolge "Anstrengungen", um die "Beziehungen mit Al Qaeda zu stärken." [...] Seit dem Einmarsch von US-Truppen in Afghanistan, scheinen Al Qaedas Beziehungen zum Iran gewachsen zu sein. Im September 2003 berichtete die Washington Post, "nach dem Sturz der Taliban in Afghanistan, setzten sich die geschwächte Al Qaeda Führung in den Iran ab. Die iranischen Sicherheitskräfte [...] schützen diese Führung."

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