Tuesday, February 07, 2006

Was tun mit Ahmadinejad?


Teheran/Berlin - Nach Angriffen auf dänische Vertretungen in Syrien und Libanon haben iranische Demonstranten die Botschaften Dänemarks und Österreichs in Teheran zu stürmen versucht. Trotz scharfer Sicherheitsvorkehrungen warfen mehrere Hundert Demonstranten Steine und Brandsätze. Einige der Angreifer versuchten, die dänische Vertretung im Iran in Brand zu setzen.

Nach Korrespondentenberichten ging das Haupttor der Botschaft in Flammen auf. Die iranische Polizei habe eingegriffen. Der Protest richtete sich gegen Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Zeitung, die Muslime als Beleidigung des Propheten betrachten.


Wenn im Iran nicht gerade Botschaften in Brand gesetzt werden, pflegt man dort Atomwaffen zu produzieren. Würde der Iran davon abstand nehmen und hätten nicht so verdammt viele Leute unter dem dortigen Regime zu leiden, könnte der iranische Präsident zur allgemeinen Erheiterung einiges beitragen.

Ohne die atomare Produktionsanlagen im Iran, würden sich Kommentare, wie dieser hier ganz anders lesen:


"Rücksichtslose Feinde, die eine miserable Feindschaft gegen unser Land und unsere Nation haben, ist es bislang nicht geglückt, ihre Ziele zu erreichen, dank der Existenz d[ies]er Kultur des Märtyrertodes unter unserer Nation. [...] Derjenige, der bereit ist, sich zu opfern ist immer siegreich. [...] Märtyrertum ist der Gipfel der menschlichen Perfektion und die Märtyrer erfreuen sich der höchsten Stellung der Menschheit in dieser Welt und der danach."


Wie schallend müßte man lachen, würden diese Sätze von Helge Schneider, Rowan Atkinson oder Matt Damon gesprochen. Es gibt nur eine Person, die dazu in der Lage wäre, diese Schauspieler zu überbieten: Ahmadinejad himself. Man stelle sich vor, Monty Python würde "das Leben des Mohammed" verfilmen, mit dem iranischen Präsidenten als Prophet. In diesem Falle wäre es angebracht, die langweiligen Koransuren durch ein paar stramme Parolen des Hauptdarstellers zu ersetzen.

Wie wäre es zum Beispiel, wenn Mohammed wütend schreien würde:


"Bringt so viele Resolutionen wie diese heraus, wie ihr
wollt und seid glücklich. Ihr könnt den Fortschritt der iranischen
Nation nicht verhindern."


In einer verzweifelten Situation könnte es aus ihm herausplatzen:

"Die Feinde können nicht das geringste tun. Wir brauchen euch [Feinde] auf keinem Fall."


Selbstverständlich müsste man die Geschichte ein klein wenig umschreiben, um den archaischen Charakter des heutigen Islam stärker zu betonen. Man könnte Mohammeds Mission als Bankrottunternehmen von ein paar zurückgebliebenen Wichtigtuern beschreiben. Diese würden die Ursache ihres eigenen Scheiterns zwar erkennen, wären darauf jedoch sehr stolz.

"Wir vertrauen auf unsere konkurrenzlosen revolutionären Gedanken und [unserer] Logik, um eine Rolle auf der internationalen Bühne zu spielen."


Was sollte man mit solchen Leuten machen, die nichts besseres zu tun haben, als in guter deutscher Kneipenmanier auf der internationalen Bühne herumzupöbeln?

"Wenn der Führer des großen Satans (Bush) irgendein Land betritt, wird ihn das Volk dieses Landes mit dem Slogan 'Tod für Amerika' willkommen heissen."


Am besten wäre es, das iranische Regime möglichst schnell zu stürzen, die Atomanlagen zerstören und dort eine demokratische Regierung zu installieren. Dem iranischen Präsidenten und seiner Regierung sollte man jedoch die Regierungsgewalt in einen harmlosen demilitarisierten Agrarstaat zukommen lassen. Dieser könnte als internationales Sammellager für Islamisten verwendet werden. Das ganze wäre deshalb relativ kostengünstig, da die Mullahs elektrischen Strom, Wasserversorgung und alle weiteren westlichen errungenschaften ohnehin am liebsten verbieten würden. Endlich könnten sie ein Leben führen, wie zu Allahs Zeiten und müssten ihre Freizeit nicht mehr damit verschwenden, Hochhäuser in die Luft zu jagen.

Der Vergnügungssüchtige Westen könnte einen doppelten Nutzen erzielen, würden in der Präsidentenhütte und den Regierungsgebäuden versteckte Kameras installiert. Big Brother könnte endlich abgesetzt werden und durch eine Mohammed-Live-Doku ersetzt werden


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