Sunday, February 12, 2006

Neues vom deutschen Cartoon-Jihad

Wie sieht man hierzulande die Mohammed-Karikaturen? Fühlen sich die Deutschen ebenfalls gekränkt oder Finden sie die Bilder lustig? Die Tendenz ist eindeutig: Eine Forsa-Umfrage fand heraus, dass sich selbst ein großer Teil der Konfessionslosen Verständnis für religiöse Gefühle hat:

Mehr als die Hälfte aller Deutschen glaubt, dass man über Gott und Religion keine Witze machen darf. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern". Dabei ist die Ablehnung bei den Katholiken mit 67 Prozent höher als bei den Protestanten. Hier sind 62 Prozent gegen Karikaturen religiöser Figuren. Selbst 51 Prozent der Konfessionslosen lehnen Karikaturen oder Witze auf Kosten einer Religion ab.

Besonders empört ist die Islamistin Claudia Roth:

Sie [Claudia Roth] finde es «falsch, Karikaturen zu veröffentlichen, die religiöse Gefühle der Muslime verletzten».

Wahre Grösse bewies Frau Roth jedoch, als sie erklärte, dass sie deshalb nicht vorhabe Botschaften in Brand zu stecken:

Als Demokratin aber müsse sie dies «aushalten».

Auch in der Schweiz und Österreich wird der Islam hochgehalten:

56 Prozent der Österreicher lehnen Karikaturen über den Islam ab. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Market im Auftrag des Nachrichtenmagazins "profil" ergeben.

Zwei von drei Schweizerinnen und Schweizern sind für Meinungsfreiheit in religiösen Fragen. Dennoch finden es 60% der Bevölkerung einer Umfrage gemäss falsch, dass eine dänische Zeitung Karikaturen des Propheten Mohammed abgedruckt hat. Deutschschweizer, Frauen und Ältere kritisierten das Vorgehen der dänischen Zeitung «Jyllands-Posten» besonders häufig. 66% der Befragten sprachen sich in einer im Auftrag des «SonntagsBlick» durchgeführten Umfrage für ein uneingeschränktes Recht auf freie Meinungsäusserung in religiösen Fragen aus, 29% dagegen. Am höchsten war die Zustimmung unter den Reformierten (70%). Bei den Katholiken lag der Ja-Anteil bei 59% und bei den Muslimen bei 26%.

Was sind um alles in der Welt sind "Deutschschweizer"?

Bevor wir uns mit solchen Problemen aufhalten, kommen wir jedoch lieber zu der Frage, was das Sprachrohr der Islamisten in Deutschland zu den Bildern des Propheten sagt:


Ex-Kanzler Gerhard Schröder hat den Abdruck der Mohammed-Karikaturen in mehreren europäischen Zeitungen und Zeitschriften kritisiert. Dies sei ein großer Fehler gewesen, sagte Schröder am Samstag auf dem 7. Dschiddah Wirtschaftsforum in Saudi-Arabien.

Er rief die Europäer zu größerem Verständnis für die Gefühle der Muslime auf.


3 Comments:

At 9:02 PM, Anonymous Anonymous said...

Wenigstens lebt Jesus wieder. Heute in Vorarlberg online und im Tagesanzeiger Schweiz:

Berlusconi vergleicht sich mit Jesus

Die Italiener nehmen es gelassen.
Sozialistenchef Enrico Boselli dazu: „Die Italiener warten noch auf Berlusconis Wunder. In seiner fünfjährigen Amtszeit hat er leider keine vollbracht.“

 
At 9:23 PM, Anonymous Anonymous said...

p.s.: Nehmt Berlusconi gelassen, wie die Italiener. Der Vatikan hat sich auch nicht unnötig aufgeregt.
Denkt an die Worte Jesu:
"Vater vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun".

 
At 1:19 AM, Anonymous Medienkritiker said...

Das mit Berlusconi erscheint mir allerdings doch sehr von den Medien gepusht, wie die Karikaturen.
Berlusconi redet viel dummes Zeug und nicht alles erscheint sofort in der Presse. Warum ausgerechnet das?

 

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