Thursday, February 16, 2006

Neues und altes aus Venezuela

Nachdem in Venezuela Freude darüber zum Ausdruck gebracht wurde, weil man dort Terroristen von der Hamas zu Besuch erwartet, knüpft das Land immer engere Beziehungen mit den Mullahs im Iran.

Bereits nach der Wahl von Chavez, brachte die jüdische Gemeinde in Venezuela ihre Sorgen zum Ausdruck. Dafür hatte sie allen Grund.


Die jüdische Gemeinde in Venezuela war über einen möglichen Anstieg des Antisemitismus besorgt, seitdem Präsident Hugo Chavez 1998 gewählt wurde, aufgrund seiner Vernbindung zu extremistischen Elementen innerhalb und außerhalb von Venezuela, die seine Bolivianische Revolution unterstützen und ihre Feindschaft gegen Judentum und Israel zum Ausdruck gebracht haben. In Venezuela ist Chavez mit unltra linken PErsonen verbunden, die seine Wahrnehmung beeinflusst haben, wie zum Beispiel William Izarra, Diego Salazar, Juan Salazar und Kleber Ramirez. Diese Individuen, die alle nach Lybien oder in den Irak gereist sind [...], vertreten radikal antiisraelische und antisemitische Positionen. Die Kongressmänner Luis Tascon und Dario Vivas verglichen zum Beispiel beide das töten von Palästinensern durch Israel mit dem Massenmord den Nazis an Juden begingen. Seit 1992 hat Chavez Kontakte mit Rechtsextremen Kräften in Argentinien, wie den Soziologen Norberto Ceresole und der Carapintadas-Bewegung, die von Aldo Rico und Mohamed Seineldin geleitet wird [...].

Die Carapinatadas-Bewegung arbeitete eng mit der iranischen Hizbullah in Argentinien zusammen.

In Buenos Aires wurden die Versuche, eine lokale Hizbullah aufzubauen 1984 intensiviert. [...] Hatten sie sich einmal in der schiitischen Moschee in Buenos Aires eingenistet, hatten sie die örtliche Gemeinde mit irakischem und libanesichem Hintergrund schnell organisiert. [...] Durch Argentinier libanesischer Abstammung, schmiedete die Hizbullah enge Beziehungen mit den Führern unterschiedlicher politischer Gruppen [...]. Sie bildeten außerdem die militärischen Offiziere aus, die sich Carapintadas nannten [...].

Wer bei der Hizbullah in Schule geht, dürfte dort in erster Linie eines lernen, nämlich Antisemitismus: Im Jahr 1987 versuchten sich Aldo Rico und Mohamed Seineldín an einem mißlungenen Staatsstreich. Dabei legte letzterer einiges Gewicht darauf, dass

"Fremde Elemente, die in Argentinien agieren, die meisten von ihnen argentinische Juden in der Regierung oder anderen hohen Posten [...]"

eliminiert werden müssten. Es verhielt sich ausserdem so, dass sich

"[n]ach dem versuchten Staatsstreich, alle rechten, peronistischen und neo-nazistischen Organisationen, gegen die jüdische Gemeinde wendeten [...]. Sie erklärten, die Alfonsin Regierung sei Partner in einer zionistischen Verschwörung, um das Land Argentinien zu übernehmen."

Bei solchen Freunden verwundert es nicht, dass Chavez selbst ein Antisemit der übelsten Sorte ist. Das Simon Wiesenthal Center verurteilte im Januer diesen Jahres eine Äußerung, die Chavez an Weihnachten zum Besten gab. Er sagte:


"Die Welt hat Reichtum für alle, aber einige Minderheiten, die Nachkommen der selben Leute, die Jesus Christus kreuzigten, haben das Reichtum der ganzen Welt übernommen."

In den letzten Tagen hat Venezuela weitere Beziehungen zu den iranischen Mullahs geknüpft. Nach Einladung der Hamas wurde ein weiterer Schritt in die Richtung eines antisemitischen Bündnisses unternommen.



Venezuela und Iran einigten sich, einen gemeinsamen Fonds im Wert von 200 Millionen Dollar einzurichten, um die ökonomische Entwicklung der beiden Ölstaaten zu finanzieren [...].

Das Abkommen war das jüngste Zeichen für verbesserte Beziehungen der beiden Regierungen [...].

"Mit der Gründung des Binationalen Venezuela-Iran Entwicklungs-Fonds haben wir fundamentale Schritte für eine Konsolidierung der Beziehungen zwischen Iran und Venezuela unternommen", sagte der venezuelanische Aussenhandelsminister Gustavo Marquez in einem Statement. (Quelle)


Iranische und venezuelanische Top-Juristen haben ein Dokument unterzeichnet, das Atomwaffen verurteilt, zugleich aber sagt, dass alle Nationen das Recht auf friedliche Nutzung von Atomenergie haben.
Der iranische Parlamentssprecher Gholam Ali Haddad Adel sagte am Mittwoch gegenüber Reportern, dass der Iran die Möglichkeit einer nuklearen Kooperation mit Venezuela noch nicht diskutiert habe, jedoch bereit sei, über eine solche nachzudenken. (Quelle)


2 Comments:

At 3:22 AM, Blogger jonny said...

Last I heard Chavez was on a romantic valentines getaway with Cindy Sheehan.

I reckon they'll give each other a rash.

 
At 1:02 PM, Anonymous Islamische Atombombe said...

Wenn der Iran erst einmal über Atomkraft verfügt, wird er diese sicher auch exportieren und das bestimmt nicht nur nach Venezuela.

 

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