Sunday, February 12, 2006

Lafontaine: Lasst die Mullahs in Ruhe!

Oskar Lafontaine war schon immer ein Spinner. Oft ergibt das, was der Mann sagt keinen Sinn. Doch es gibt Lichtmomente, in denen es ihm gelingt, ein politisches Programm zu entwerfen. Das Problem ist nur: Er macht die Sache damit nicht besser, sondern stellt erst recht unter Beweis wie verrückt er eigentlich ist. Doch lest selbst:

Berlin (ots) - Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Oskar Lafontaine, hat sich für besondere Bemühungen der Linken beim Dialog mit dem Islam ausgesprochen. »Es gibt Schnittmengen zwischen linker Politik und islamischer Religion«, sagte er der Tageszeitung »Neues Deutschland« (Montagausgabe, 13.02.06). Ein »Berührungspunkt« sei, »dass der gläubige Muslim verpflichtet ist zu teilen. Die Linke will ebenso, dass der Stärkere dem Schwächeren hilft.« Auch spiele das Zinsverbot im Islam »wie früher auch im Christentum« noch eine Rolle. »In einer Zeit, in der ganze Volkswirtschaften in die Krise stürzen, weil die Renditevorstellungen völlig absurd geworden sind, gibt es Grund für einen von der Linken zu führenden Dialog mit der islamisch geprägten Welt.«

Für die aktuellen Empörungen in arabischen und islamischen Ländern sieht Lafontaine einen tiefer liegenden Hintergrund in »vielen Demütigungen«, die die Menschen in diesen Ländern erfahren hätten. Dazu zähle der Irak-Krieg. Es müsse gelernt werden, »dass die Rohstoffe der arabischen Welt nicht uns gehören. Wir können nur durch friedliche Handelsbeziehungen daran teilhaben«, sagte Lafontaine. Für die USA gehe es im gesamten Vorderen Orient von Irak bis Afghanistan »um eine große geostrategische Zone von Öl- und Gasvorkommen, die sie unter ihrer Kontrolle haben wollen«. Dieser »Rohstoff-Imperialismus« werde »auch von Deutschland unterstützt«. Wenn die Bundesregierung zum Frieden beitragen wolle, »dann geht das nur, wenn die Außenpolitik sich wieder an das Völkerrecht hält«. Das Völkerrecht sei von der vormaligen rot-grünen Regierung durch ihre Teilnahme am Afghanistan-Krieg »enttabuisiert« worden.

Zur Gefahr von Militäraktionen im Zusammenhang mit dem derzeitigen Atomkonflikt mit dem Iran äußerte Lafontaine sich pessimistisch. Man könne »nur darauf hoffen, dass die USA ihre eigenen Streitkräfte mit ihren jetzigen Kriegen überfordert haben und daher keine neuen anzetteln können«. Notwendig sei »eine atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten und Nichtangriffsgarantien für alle Länder, auch für den Iran«. Es sei »bedrohlich, wenn auch der Iran sein Atomprogramm ausbaut«. Frieden entstehe aber »nicht dadurch, dass man einem Land die Rechte verweigert, sie man sich selbst nimmt«.

7 Comments:

At 9:42 PM, Anonymous LinksparteiFuzzi said...

dieser mann ist wirklich ein arschloch: macht er sich doch wirklich die arabische forderung nach einer "atomwaffenfreien zone" im nahen osten zu eigen. weil die araber schiss haben, israel könnte sich mit seinen waffen irgendwann einmal gegen den "'real' holocaust" verteidigen, den sie planen, fordern sie: atomwaffen weg!

 
At 9:43 PM, Anonymous StuartMill said...

...das mit den zinsen ist auch nicht ohne...

 
At 9:46 PM, Anonymous Millhouse said...

nicht zu vergessen: der stärkere hilft dem schwächeren. der starke lafontaine (man beachte die napoleon-mütze) hilft den armen mullahs gegen die usa. der spinnt tatsächlich...

 
At 9:50 PM, Anonymous oskarlafontaine said...

Man könne »nur darauf hoffen, dass die USA ihre eigenen Streitkräfte mit ihren jetzigen Kriegen überfordert haben und daher keine neuen anzetteln können«

Man kann nur darauf hoffen, dass der gute Herr Lafontaine seine eigene Dummheit mit seinen jetzigen Aussagen überfordert hat und daher keinen neuen Schwachsinn anzetteln kann.

 
At 10:13 PM, Anonymous therealoskarlafontaine said...

jetzt hört mal auf, hier so über den armen lafontaine herzuziehen! seht doch ein, »dass die Rohstoffe der arabischen Welt nicht uns gehören."

 
At 9:42 PM, Anonymous Anonymous said...

Das ist ja wirklich peinlich. Lafontaine konvertiert wahrscheinlich bald zum Islam oder war das billiger Stimmenfang?

Übrigens bin ich für eine Handhabung bei der Integration, wie es in den USA üblich ist: Wer die Sprache nicht kann und die Verfassung nicht kennt, erhält keine amerikanische Staatsbürgerschaft. Meine Tante, vormals eine Deutsche, musste das auch alles lernen, bevor sie Amerikanerin werden konnte.
Das sollte in Deutschland entsprechend ähnlich sein.
Ich habe keine Lust hier in Deutschland irgendwann einen muslimischen Staat im Staate zu haben, in dem die Scharia gilt und mittelalterliches Denken regiert. Integration heisst klipp und klar das Akzeptieren der Werte einer aufgeklärten europäischen Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Wer lieber wie in Saudi-Arabien leben will, soll auch dorthin auswandern und nicht zu uns nach Deutschland, sonst muss ich nämlich irgendwann auswandern. Punkt!

 
At 9:02 AM, Anonymous Anonymous said...

An den Kommentaren kann man sehen wie xenophob und ungebildet ihr deutschen seit. Schickt in die ganze Welt Soldaten, habt aber vor den Konsequenzen Angst. Lafontaine ist kein Spinner, die Spinner seit ihr, die nicht richtig lesen könnt. Statt dessen ballert ihr euer PrivatfernsehUnwissen daher als ob ihr Ahnung von Politik habt. Euer Unwissen gepaart mit Xenophobie und dem Willen anderen eure verschissenen "Werte" auf zudrücken, hat die Welt schon 2 mal entflammt. Angst müsst ihr nur vor eurer Dummheit haben.

 

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