Thursday, February 16, 2006

Kniefall in Norwegen

Auf seinen Seiten erzählt Bruce Bawer die Geschichte einer Kapitulation vor den Islamisten in Norwegen.
Via Little Green Footballs.


In Oslo kam es zu einer dramatischen Kapitulation, anscheinend ein klassischer Fall von Anwendung der Scharia. Tagelang hatte Velbjorn Selbekk, Editor des kleinen christlichen Fachzeitschrift Magazinet - die erste Publikation, die die nun berühmten Mohammed-Cartoons der dänischen Zeitung Jyllands Posten abdruckte -, dem Druck von muslimischen Extremisten (die Todesdrohungen ausstießen) und des norwegischen Establishments (das ihn drängte, nachzugeben) widerstanden. Aber dann, an diesem Morgen - dem Tag vor einer geplanten Massendemonstration gegen die Cartoons -, berief der norwegische Minister für Arbeit und soziale Integration, Bjarne Hakon Hanssen, eilig eine Pressekonferenz in einem zentralen Regierungsgebäude in Oslo ein.

Dort gab Selbekk, zum Erstaunen seiner Unterstützer, eine demütige Entschuldigung für das Abdrucken der Cartoons von sich. An seiner Seite akzeptierte Mohammed Hamdan, der Kopf von Norwegens Islamischem Gemeinderat, den Akt der Reue im Namen von 46 muslimischen Organisationen und forderte, dass alle Drohungen zurückgenommen würden. Anwesend waren Mitglieder des norwegischen Kabinetts und die größte Versammlung von Imams in der norwegischen Geschichte. Es war ein Bild wie aus einem Scharia-Gerichtssaal: Der Dhimmi wirft sich vor dem muslimischen Führer zu Boden und der Führer verzeiht ihm - und erklärt obendrein, dass Selbekk nun unter seinem Schutz stehe, als wäre es er, Hamdan, und nicht die norwegische Polizei, der seine Hände schützend über die Einwohner Norwegens hält.

Einen deutschsprachiger Artikel, der den Kniefall erwähnt, findet sich hier.

Auch in Deutschland arbeitet der Staatsschutz mit den Islamistischen Cartoon-Jihadisten Hand in Hand. Darüber, wie die Internetseiten der Georg Werth-Gesellschaft geschlossen wurden, berichtet Lizas Welt.


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