Thursday, February 09, 2006

Frontpage-Magazin über Flucht von Al-Quaeda-Terroristen aus Gefängnis im Jemen

Mindestens 13 verurteilte Al-Kaida-Anhänger sind seit Ende letzter Woche auf der Flucht. Sie gehören zu den 23 Männern, die aus einem Militärgefängnis in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ausgebrochen sind. Interpol hat deshalb am Sonntag alle seine 184 Mitgliedsstaaten aufgerufen, die Sicherheitsvorkehrungen an den Grenzen zu erhöhen. Die Geflohenen stellten eine klare und unmittelbare Gefahr für alle Länder dar.

Drahtzieher des "Cole"-Attentats geflohen
Unter den ausgebrochenen Häftlingen ist auch Dschamal Badaui, der als Drahtzieher des Anschlags auf das US-Kriegsschiff "Cole" in der Hafenstadt Aden im Jahr 2000 gilt. Bei dem Anschlag waren 17 US-Seeleute getötet worden. Badaui war zunächst zum Tode verurteilt worden, erhielt dann aber eine Haftstrafe von 15 Jahren. Zu den Geflohenen gehört auch der Mann, der für den Bombenanschlag auf einen französischen Öltanker vor der Küste des Jemen verantwortlich gemacht wird.
Tunnel gegraben

Die Männer sind vermutlich am Donnerstag durch einen 140 Meter langen Tunnel aus der Haftanstalt geflüchtet. Komplizen hatten den Tunnel von einer Moschee aus zu dem Gefängnis gegraben. Der Jemen hat sich nach den Anschlägen vom 11. September 2001 dem US-geführten Anti-Terror-Kampf angeschlossen und war wiederholt Schauplatz von Attentaten.

Diese Meldung fand sich vor zwei Tagen auf den Seiten der Tagesschau. In US-Medien wird genauer über diesen Vorfall berichtet. Deshalb sei hier ein Artikel aus dem Frontpage-Magazin empfohlen.

Es ist klar, dass es mächtige, gut plazierte Leute im Jemen gibt, die Terroristen helfen und unterstützen, besonders Al Quaeda Terroristen. Es gibt keinen Weg, dass 23 Häftlinge aus einem Gefängnis fliehen, ohne die Hilfe von Leuten sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Systems.

0 Comments:

Post a Comment

<< Home