Wednesday, February 08, 2006

Dänische Fahnen stammen offenbar aus Pakistan

Die Welt dürfte hat heute über den wahnsinnigen dänischen Imam Abu Laban berichtet.

Wie kommen dänische Fahnen in den Jemen oder nach Afghanistan, wo sie dann von einer aufgeheizten Meute verbrannt werden? Im örtlichen Basar werden sie kaum zu Hunderten zu kaufen sein. Die Vermutung liegt nahe, daß die Proteste gegen die Veröffentlichung der Karikaturen des Propheten Mohammed geplant und gesteuert wurden.

Wer auch immer die Drahtzieher sind, sie hatten genug Zeit zur Vorbereitung: Bereits am 30. September vergangenen Jahres veröffentlichte die dänische Zeitung "Jyllands Posten" zwölf satirische Zeichnungen des Propheten Mohammed. [...]

Zuerst waren die Proteste gegen die Veröffentlichungen lokal. 5000 dänische Muslime protestierten in Dänemark. Aufgeheizt wurde die Stimmung erst, als am 19. Oktober Dänemarks Premierminister Anders Fogh Rasmussen das Recht zur freien Meinungsäußerung gegenüber den Botschaftern islamischer Ländern verteidigte. Zu diesem Zeitpunkt entschieden sich dänische Imame der Organisation Islamisk Trossamfund, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen. Sie reisten unter Führung des 60jährigen Predigers Abu Laban im Winter 2005 mehrfach in arabische Länder, um ihr Anliegen vorzubringen. Sein Ziel: "Das Thema zu internationalisieren, damit die dänische Regierung realisiert, daß die Zeichnungen nicht nur Muslime in Dänemark, sondern Muslime weltweit verletzen." Im Gepäck hatten sie ein 43 Seiten umfassendes Dossier mit den Karikaturen, in dessen Einleitung steht: "Es besteht in Dänemark ein Klima, das einen Anstieg des Rassismus begünstigt." Die Karikaturen wurden um mindestens drei weitere Fälschungen ergänzt, die aus unbekannten Quellen stammen: Sie zeigen den Propheten als Pädophilen und als Schwein sowie einen betenden Muslim, der von einem Hund vergewaltigt wird. Diese Bilder wurden in der Zeitung Jyllands Posten nie veröffentlicht.

Die Negativ-Kampagne der dänischen Delegation führte schließlich zum Erfolg. Die Imame trafen hochrangige Repräsentanten der Arabischen Liga, den Großmufti von Ägypten, Sheikh Mohammad Said Tantawi, und vor allem den einflußreichen sunnitischen Geistlichen Yusuf al-Karadawi. Während der Großmufti in Ägypten die Stimmung in den Moscheen aufheizte, verkündete Karadawi die Vorwürfe aus dem hohen Norden in seiner wöchentlichen Show bei dem Nachrichtensender Al Jazeera. Der dänische Prediger Abu Laban hatte damit starke Verbündete gefunden. [...]

In der Zwischenzeit wurden in der arabischen Welt offenbar ausreichend dänische Fahnen organisiert, um sie medienwirksam zu verbrennen. Nur woher kommen sie? Viele vermuten, die Fahnen wurden in Pakistan produziert. Bei Bestellung dauert eine Lieferung von Fahnen in arabische Länder bis zu vier Wochen. Die günstigste Fahne kostet in Dänemark 19 Euro, das ist für einen Jemeniten ein halbes Monatsgehalt.

Allerdings hat man bei der Welt vergessen, auf einige wichtige Fakten hinzuweisen.

Der benannte Yusuf al-Karadawi ist zum Beispiel spiritueller Führer der ägyptischen Muslimbrüder. In einer Fatwa hat er den Mord an US-Soldaten legitimiert. Ausserdem unterstützt er die Todesstrafe für Homosexuelle und verherrlicht Suicide-Bombing.

Nach dem 11. September begrüsste Abu Laban die Angriffe auf das World--Trade Center (Übersetzung):


Moslems in Dänemark nahmen an einer jubilierenden Feier einiger amerikanischer und 'palästinensicher' Moslems Teil, als sie auf die Strasse gingen und die Terroristenangriffe in Amerika feierten. Konvoys schwenkten PLO-Fahnen und hupten vor Freude. Trotz lokaler Proteste gegen die islamische Zufriedenheit, sagte der Imam von Kopenhagen, Abu Laban, in seiner Freitagspredigt, dass er keine Träne für die Opfer des Angriffes auf das World Trade Center vergiesse.

Ausserdem wird Abu Laban beschuldigt, als Geldgeber für eine terroristische Organisation des Bin-Laden Netzwerkes zu fungieren (Übersetzung):

Nach 9/11 charakterisierte Rohan Gunaratna, Autor des Buches Inside Al Qaeda und Partner des angesehenen Zentrums für Terrorismus und politische Gewalt in Sct. Andrews, Schottland,, Ahmed Abu Laban als islamischen Extremisten. Er beschuldigte ihn ausserdem, al Gama'a al-Islamiyya, eine radikale ägyptische Gruppe die Teil des Bin Laden netzwerkes ist, politisch und ökonomisch zu unterstützen.

Nachdem Theo Van Gogh ermordet wurde, erklärte Abu Laban (Übersetzung):

"Theo Van Gogh provozierte alle Muslime, durch das zeigen einer nackten Frau."

In einem seiner Freitagsgebete rief er seine Gemeinde dazu auf, das Leben für die palästinensiche Sache zu opfern.

Auch die Herkunft von einem der drei gefakten Cartoons des dänischen Imams ist mittlerweile bekannt geworden. Es handelt sich nicht um Mohammed, der als Schwein abgebildet wurde, sondern um Jacques Barrot, einem Teilnehmer an dem französischen Schweine-Quiek-Wettbewerb im jährlichen Festival im französischen Trie-sur-Bais.




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