Tuesday, February 14, 2006

Cartoon-Jihad Update

Der Cartoon-Jihad beginnt sich nun auf die wenigen Orte der Zivilisation zu konzentrieren, die sich auch in arabischen Staaten finden: Restaurants, wie McDonald's, Kentucky Fried Chicken und Pizza Hut. In Pakistan begann der Mob nocheinmal so richtig zu wüten.

Die gewaltsamen Proteste gegen die Mohammed-Karikaturen haben am Dienstag in Pakistan einen neuen Höhepunkt erreicht. In Islamabad stürmten mehr als 1000 Demonstranten das diplomatische Viertel. In Lahore randalierten Tausende, warfen Scheiben ein und plünderten das Büro eines norwegischen Mobilfunkunternehmens. Zwei Plünderer wurden getötet.

Innenminister Aftab Khan Sherpao sagte, die Demonstranten hätten eine Bank stürmen wollen und seien von einem Wachmann erschossen worden. Paramilitärische Truppe seien in die Stadt entsandt worden, um die Ordnung wiederherzustellen.

Ziel des Strassenpöbels waren Restaurants wie Pizza Hut, KFC, McDonald's und das Hotel Holiday Inn. Sie warfen Fensterscheiben ein, beschädigten mehr als 200 Autos und dutzende Geschäfte. Danach stürmten sie das Büro des norwegischen Mobilfunkanbieters Telenor und rannten mit PC-Geräten und Mobiltelefonen davon. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein.
Proteste vor westlichen Botschaften

In Islamabad protestierte die Menge vor der britischen und der französischen Botschaft gegen die Mohammed-Karikaturen, bevor sie von der Polizei mit Tränengas vertrieben wurde. Die Teilnehmer der Protestaktion drangen durch das Haupttor in das diplomatische Viertel ein, das von einigen Polizisten bewacht wurde, die aber nicht eingriffen. Das Personal der amerikanischen, britischen und französischen Botschaften zog sich aus Sicherheitsgründen in die Gebäude zurück. Die Fensterscheiben einer Bank gingen zu Bruch.

Insgesamt demonstrierten in Islamabad am Dienstagmorgen etwa 4000 Menschen, die meisten von ihnen Studenten, gegen die Karikaturen. Vor dem Botschaftsviertel zerschlugen sie Strassenlaternen und setzten Autoreifen in Brand. Sie riefen «Tod den USA» und andere antiwestliche Parolen. Etwa 50 Demonstranten wurden festgenommen.

Hier dürfte sich eine weitere "Schnittmenge" zwischen Islamisten und Linken finden, die Lafontaine vor kurzem ausgemacht hatte. Der Spinner von der Linkspartei vergass damals jedoch zu erwähnen, dass es noch eine weitere Gruppe gibt, die diese Gemeinsamkeiten teilt: Deutsche Nazis.

Vor einigen Monaten wurden bei einem McDonalds-Restaurant in Gotha die Scheiben eingeworfen. Zu der Tat bekannte sich damals ein 'Kampfbund für Deutschlands Freiheit", der die Aktion als 'Angriff auf ein Symbol des US-Imperialismus' ausgab. Am Donnerstag verübten nun in Hamburg Unbekannte einen Anschlag auf einen McDonalds-Kinderbus und verursachten Totalschaden an dem Fahrzeug. Am Tatort hinterlassene Flugblätter rufen nach Angaben des Staatsschutz zum Kampf gegen 'Krieg, Ausbeutung und Rassismus' auf und fordern 'Solidarität im Widerstand gegen Imperialismus und Zionismus'.


Die Bilder wurden dreister Weise von Michelle Malkin übernommen, die in englischer Sprache über den islamistischen Mob berichtet.


1 Comments:

At 11:48 AM, Anonymous Achtung Satire said...

Kabul.
Islamische Proteste wurden gegen die Mittagszeit in Kabul laut, wo ein Imam mit dem Fahrrad über eine Glasscherbe gefahren war und daraufhin einen zerschnittenen Fahrradreifen wechseln mußte. Ein wütender Mob zündete Minuten später überall in Afghanistan Fotos von Fahrrädern an und hüpfte auf Bildern von Glasscherben herum, mehrere Fahrradläden brannten völlig aus. Die taz in einem Kommentar: "Es muß weiterhin erlaubt sein, Fahrrad zu fahren, sicher. Aber nicht alles, was man tun darf, sollte man auch tun!"

http://www.titanic-magazin.de

 

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