Wednesday, February 15, 2006

Cartoon-Jihad in Finnland

Finnlands Premierminister Matti Vanhanen entschuldigte sich am Dienstag bei den Muslimen der Welt, nachdem eine rechtsextremistische Internetseite die Karikaturen abgedruckt hatte, die den Propheten Mohammed beleidigen.

Finnlands Nachrichtenagentur zitierte Vanhanen, der sagte [...] dass die Polizei seines Landes eine Ermittlung in dieser Angelegenheit eröffnet hat.

Früher hatte ein Mitglied des finnischen Parlaments die Veröffentlichung der Cartoons durch eine extremistische Gruppe als einen unverantwortlichen Akt, der die nationale Sicherheit des Landes bedroht.

Es dürften wohl Arschlöcher gewesen sein, die die Mohammed-Bilder in Finnland ins Netz stellten. "Rechtsextremisten" seien es gewesen, behauptet zumindest die Syrian Arab News Agency. Nichts desto trotz ist es ein Skandal, dass der finnische Staatsschutz eine Ermitllung wegen des Abdrucks der Bilder einleitet. Sollte es sich in der Tat um eine rechtsextremistische Internetseite handeln, ist zu vermuten, dass dort zuvor jede Menge antisemitischer Dreck zu lesen war, ohne dass es die Sicherheitsorgane gestört hätte. Ja, man kann davon ausgehen, dass in Finnland bereits ganz offiziell mit den doppelten Standards der Islamisten gemessen wird: Sobald Muslims sich in ihrer Religion verletzt fühlen, eilt der Staat zu ihrem Schutz herbei. Wird hingegen antisemitische Hetze betrieben, kräht kein Hahn danach.
Da man der syrischen Nachrichtenagentur für gewöhnlich nicht so recht über den Weg traut, hier noch eine Bestätigung dieses Artikels von NewsRoom Finland.

Finnlands nationale Untersuchungsbehörde (NBI) sagte der Finnischen Nachrichtenagentur (STT) am Dienstag, dass sie die Rechtmäßigkeit [...] untersuchen würde, die Cartoons über den Propheten Mohammed auf [..] [der] Website zu veröffentlichen.
Die Anordnung sei von dem Innenministerium gekommen, sagte Tuula Kyrén, eine Sprecherin der NBI.

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