Friday, February 24, 2006

Al-Qaeda-Terrorist im Jemen

Im Jemen treiben sich bekanntlich so einige Islamisten herum. Gerade vor kurzem sind zum Beispiel einige Terroristen aus dem Knast ausgebrochen. Wo diese Leute sich aufhalten, ist bisher unbekannt. Von einem der Unterstützer von Al-Qaeda scheint der Aufenthaltsort bekannt zu sein. Deshalb verlangen die USA nun die Auslieferung des Terroristen.

USA verlangen Verhaftung von jemenitischem Islamisten Al-Sindani
Sanaa (dpa) US-Präsident George W. Bush hat in einer Botschaft an den jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih diesen dazu aufgefordert, den prominenten Geistlichen und Oppositionsführer Scheich Abdelmadschid al-Sindani verhaften zu lassen. Der 56-jährige Führer der oppositionellen Islah-Partei und Betreiber der Islamischen Al-Imam-Universität in Sanaa wird von Washington beschuldigt, das Terrornetzwerk El Kaida zu unterstützen, berichtete die jemenitische Armeezeitung «26. September» am Donnerstag. Al-Sindani wird auch von den Vereinten Nationen (UN) auf ihrer Liste der weltweiten Terror- Unterstützer geführt.

Washington beschuldigt Al-Sindani, Freiwillige für die Schulung in El-Kaida-Ausbildungslagern rekrutiert zu haben. Außerdem soll er für Osama bin Ladens und andere Terrororganisationen Waffen beschafft haben. Das Weiße Haus erhöhte seinen Druck auf das Regime von Präsident Salih, nachdem dieser Al-Sindani im vergangenen Dezember demonstrativ in seiner offiziellen Delegation zum islamischen Gipfel in Saudi-Arabien mitgenommen hatte.

Dies stelle einen Verstoß gegen einschlägige UN- Sicherheitsratsresolutionen dar, zitierte die Armeezeitung aus der Botschaft des Weißen Hauses. Derartig enge persönliche Bande des Staatschefs mit dem mutmaßlichen Terror-Unterstützer Al-Sindani «könnten den gemeinsamen Anstrengungen unserer beiden Länder und ihrer Partnerschaft im Kampf gegen den Terrorismus schaden», soll es darin weiter geheißen haben.

Dem Zeitungsbericht zufolge habe die jemenitische Regierung in ihrer Antwort auf die Bush-Botschaft Washington dazu aufgefordert, «deutliche Beweise» für die angeblichen Terror-Verstrickungen des populären Geistlichen und Politikers vorzulegen. Erst dann könne sie Maßnahmen gegen ihn ergreifen.

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