Saturday, February 11, 2006

Ahmadinejad droht erneut mit Massenmord

Ahmadinejad drohte erneut mit einem antisemitischem Massenmord an den Juden in Israel. Wiederholt leugnete er den Holocaust. Seine Hasspredigt hielt er anlässlisch des Jahrestages der Islamischen Revolution im Iran.

Die Palästinenser würden eines Tages mit Hilfe «anderer Nationen» den Staat Israel beseitigen, sagte Ahmadinedschad am Samstag bei einer Kundgebung vor zehntausenden Zuhörern in Teheran.

«Wir haben den Westen aufgefordert, das zu beseitigen, was er vor 60 Jahren geschaffen hat. Wenn sie (die Europäer) unseren Vorschlägen nicht folgen, werden das palästinensische Volk und andere Nationen das am Ende für sie erledigen», sagte der ultrakonservative Präsident.

Die Europäer seien Geiseln der «Zionisten» in Israel geworden, erklärte er. Sie ließen keine unabhängige wissenschaftliche Forschung zu, um die «Wahrheit über das Märchen des Holocaust» herauszufinden.

Der Präsident, der die Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nationalsozialisten wiederholt geleugnet hat, erklärte: «Wenn ihr den wahren Holocaust finden wollt, werdet ihr ihn in Palästina finden, wo Zionisten täglich Palästinenser töten. Ihr werdet ihn im Irak finden.» Mit Blick auf die umstrittenen Mohammed-Karikaturen kritisierte er, dass im Westen die Leugnung des Holocausts ein Verbrechen darstelle, nicht aber «die Beleidigung des Propheten».


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